Caroline Rose – Superstar (2020)

Indie Pop / Indie Rock / Synth Pop

Wer hätte geahnt, dass ausgerechnet sie eines Tages zur unumstrittenen Ikone der Popmusik aufsteigen würde? Jahrelang hatte sie sich mit ihrer abgerockten Punkband die Finger wund gespielt, jeden Abend stand sie auf einer anderen wackeligen Bühne in einem halbleeren, versifften Saal und spielte für eine Mischung aus notorischen Losern und hoffnungslosen Musiknerds ihre schrägen Songs. Die Städte waren klein, die Gagen noch kleiner, der zum Bandbus umfunktionierte alte Laster aus dem Altbestand der pleite gegangenen Umzugsfirma ihrer Mutter pfiff aus dem letzten Loch. Selten blieb das Publikum bis zum letzten Song, Zugaben wurden fast nie verlangt. Nach und nach hatte sich die Gewohnheit eingeschlichen, einfach irgendeinen Song als letzten anzukündigen, solange noch Leute da waren. Aus Müdigkeit und Verzweiflung kam diese Maßnahme bei jeder Show etwas früher, die Konzerte wurden immer kürzer. Eines Tages war es so weit, sie kam mit den Worten „Hey, this is our last song“ auf die Bühne. Das Publikum rastete aus und verlangte nach jedem Song eine weitere Zugabe, drei Stunden lang mussten sie ihr gesamtes Repertoire inklusive Coverversionen abspulen. Es war ein magischer Abend, alle lagen sich in den Armen und weinten vor Glück. Der alternde Feuilletonchef der dümpelnden Lokalzeitung war fassungslos und schrieb noch in der Nacht eine ganze Seite über das Konzert, der Rest ist Musikgeschichte.

Nebenan im Plattenregal:
TOPS – I Feel Alive (2020)
Caroline Rose – Loner (2018)
Kevin Krauter – Toss Up (2018)

Gabriel Birnbaum – Nightwater (2020)

Instrumental / Ambient / LoFi

Den ganzen Tag habe ich einen Bildschirm angestarrt, das schwachblaue Glühen hat sich durch die Netzhaut in mein Hirn eingebrannt. Ich bin seit Tagen so schlaflos wie die Stadt, in der ich lebe. Überall ist Lärm, alles ist in Aufregung, durch Drähte und Strahlen dringt die Unruhe bis ganz tief in mein winziges Appartement. Meine Ohren sind umschlossen von dicken Kopfhörern, die Augen habe ich seit Stunden nicht geöffnet. Ich erfühle die Aufnahmetaste, der Motor knackt kurz und das Band beginnt sich zu drehen. Meine Hände gleiten über die Klaviatur, ich drehe an den Reglern und lasse mich von der Strömung der Klänge treiben, weit weg in eine andere Zeit. Plötzlich ein lautes Knacken, das Band ist zu Ende. Ich öffne die Augen und sehe aus dem Fenster, es ist Tag. Ein Lieferwagen hält vor dem Liquor Store gegenüber, der Fahrer steigt mit einem Paket unter dem Arm aus und drückt auf die Klingel.

Nebenan im Plattenregal:
Luke Temple – Both-And (2019)
Yves Jarvis – The Same But By Different Means (2019)
Art Feynman – Blast Off Through The Wicker (2017)

Kyle Forester – Hearts in Gardens (2020)

Indie Pop / Soft Rock / Dream Pop

Der Kaffee ist heiß, der Kuchen ist noch ein bisschen warm. Heute bleib ich einfach mal zuhause, ist doch auch schön hier. Und wenn ich Fernweh habe, dann mach ich die Augen zu und träume vom Meer oder den Bergen. Du kannst mitfahren, halte einfach deinen Daumen raus und warte ein paar Minuten. Mein imaginäres Auto ist klimafreundlich und muss weder in die Werkstatt noch in die Waschanlage. Aber wir können das Verdeck auf und das Radio anmachen, und dann fahren wir über die Landstraße nach Hause.

Nebenan im Plattenregal:
Stephen Steinbrink – Utopia Teased (2018)
Big Search – Slow Fascination (2019)
Hannah Cohen – Welcome Home (2019)

Office Culture – A Life of Crime (2019)

Amerikanischer Impressionismus als musikalisches Hörbuch: Office Culture entführen dich in eine Welt aus verblassten Erinnerungen, die harmonisch umeinander kreisen wie ein feingliedriges Mobile in einer lichtdurchfluteten Galerie.

Whatever’s Clever / 1. November 2019

Wenn du dieses Album hörst, fühlst du dich wie in einer alten Kneipe in der Nähe einer ehemaligen Wohnung: Die Leute an der Bar grüßen dich freundlich, die Drinks sind immer noch genauso stark wie früher, aber irgendwie ist es auch gruselig und du weißt nicht, ob du selbst der Geist ist oder die seltsam vertrauten Gesichter um dich herum. Beim ersten Mal willst du Winston Cook-Wilson in die Schublade von Donald Fagen, Warren Zevon und Tom Waits stecken. Typen, die aus der musikalischen Zeichnung von Szenen aus dem einsamen, verregneten Großstadtleben eine Kunstform gemacht haben. Doch dann kommt der Jazz durch die Hintertür und du entdeckst die Lebendigkeit eines guten Gesprächs in den Melodien, so als würde plötzlich Joni Mitchell mitreden.

Bei genauerer Betrachtung spielt der vermeintlich einsame Mann am Piano nicht einfach nur seinen Stiefel, sondern ist in das Zusammenspiel mit seinen Freunden vertieft: Ian Wayne an der Gitarre, Pat Kelly an den Drums und Charlie Kaplan am Bass. Du merkst sofort, dass die vier mit geschlossenen Augen auf einer Wellenlänge schweben. Die ruhige Intensität drückt dich in den Sitz wie bei Talk Talk, Blue Nile oder den übrigen Geheimtipps aus dem 80er-Fach deines Plattenregals. Die Stunden vergehen wie Minuten, die Sonne geht auf und du bist immer noch wach. Der Geruch von der Party gestern Abend hängt noch im Raum, aber die Luftballons liegen auf dem etwas klebrigen Boden und du öffnest das Fenster.

Nebenan im Plattenregal:
Cate Le Bon – Reward (2019)
The Mattson 2 – Paradise (2019)
Chris Cohen – Chris Cohen (2019)

Gabriel Birnbaum – Not Alone (2019)

Im Schaukelstuhl auf einer Veranda in Brooklyn: Gabriel Birnbaum sucht und findet mitten im post-urbanen Wahnsinn ein hübsches Plätzchen für pastorale Folksongs aus dem Herzen des Großstadtlebens.

Arrowhawk Records / 22. November 2019

Das Leben als Musiker in New York ist in den letzten Jahren nicht einfacher geworden. Nebenjobs sind kaum verfügbar und schlecht bezahlt, die Mieten steigen unaufhörlich, die Einnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern sind auf dem Tiefpunkt und immer mehr Acts konkurrieren um immer weniger wirklich lohnende Auftrittsmöglichkeiten. Kein Wunder, dass vielversprechende Projekte teilweise jahrelang auf Eis liegen, bevor sie sich endlich ihren Weg an die Oberfläche bahnt. So auch das erste Solo-Album von Gabriel Birnbaum, der sich als Saxofonist in verschiedenen Bands und als Frontmann von Wilder Maker bereits einen Namen gemacht hat. Nun liegt mit Not Alone endlich ein Debüt vor, das eine ganze Reihe von fantastischen Musikern in seinen Credits versammelt und bereits zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung eine wohlige Patina ausstrahlt.

Die lange Reifezeit ist in jedem Ton zu spüren, in jedem sanft verhallenden Akkord und zwischen den Fugen eines betont zurückgelehnten Zusammenspiels. Ein würdiges Bühnenbild für Songs, die nicht zuletzt durch ihre literarische Qualität überzeugen. Gabriel Birnbaum erzählt Geschichten aus dem letzten Rest des wahren Lebens, das sich hinter den Kulissen der Metropole abspielt, er verwandelt sie in poetische Momente der Selbsterkenntnis und lässt zwischen den Zeilen stets das Licht am Ende der Melancholie durchscheinen. Die musikalischen Inszenierungen dieser Geschichten platzen fast vor Spielfreude und berühren mächtige Traditionsfelder amerikanischer Musik wie Folk, Country und Soul mit allem gebotenen Respekt. Das Ergebnis ist eine vielschichtige und klangfarblich extrem stimmige Platte mit neun jahrelang ausgefeilten, aber mit entspannter Leichtigkeit nach Hause gebrachten Songperlen.

Nebenan im Plattenregal:
Wilder Maker – Zion (2018)
Michael Nau – Michael Nau & The Mighty Thread (2018)
Vetiver – Up on high (2019)

 

Hannah Cohen – Welcome Home (2019)

Schrullige Idylle: Hannah Cohen entflieht dem High-Life im Big Apple und erfindet sich neu als genialisches Landei.

Bella Union / 26. April 2019

Wenn dir in deiner furzkleinen Pärchenwohnung die Decke auf den Kopf fällt, bleibt eigentlich nur noch eins: Trennung und Neuanfang! Eine eher schlechte Idee, wenn man mit einem begnadeten Gitarristen und Produzenten zusammenlebt und gerade an seiner zweiten Platte werkelt. Also hat Hannah Cohen das einzig richtige gemacht und ihren Sam (Nachname Owens, Künstlernachname Evian) mitsamt seinem Equipment und einigen Mitmusikern in ein Chalet auf dem Land entführt. Genauer gesagt in den traditionsreichen Pop-Rückzugsort Woodstock, wo schon Bob Dylan vor den Ablenkungen des Großstadtdschungels in Deckung ging.

Die fertige Platte heißt nicht nur Welcome Home, sondern klingt auch genau so: Einladend, heimelig und analog wie die Holzdielen im Video zu This is your life. Der gute Sammy hält sich angenehm zurück und lässt der auf den ersten Blick eher floralen Stimme von Hannah den Vortritt, die textlich aber einiges zu sagen hat und musikalisch jedem Song ihren durchaus unkonventionellen Stempel aufdrückt. Da endet wirklich kein Song genau dort, wo er am Anfang hinzusteuern scheint! Insgesamt ein in aller Stille krass eigenständiges Album, das die Intimität seiner Entstehung behutsam festhält und durch ein fast schon telepathisch anmutendes Zusammenspiel musikalisch konsolidiert.


Nebenan im Plattenregal:
Lorain – Through Frames (2018)
Pavo Pavo – Mystery Hour (2019)
Sam Evian – You, Forever (2018)

 

Weyes Blood – Titanic Rising (2019)

Schockierend schön und erschreckend abgründig: Weyes Blood konfrontiert die Popwelt mit einem Konzeptalbum über den Untergang der westlichen Zivilisation.

Erschienen am 5. April 2019 bei Sub Pop

Popmusik war lange ein wichtiger Bestandteil einer Wohlfühlmaschinerie, die uns Ablenkung von den wahren Problemen der Menschheit verkaufte. Das ist kein Vorwurf, offensichtlich sind solche Mechanismen in einer bestimmten Dosis überlebenswichtig. In einer globalisierten und digitalisierten Welt rücken uns die Katastrophen aber auf die Pelle und spätestens der entfesselte Klimawandel wird uns bald alle kriegen. Im Angesicht dieser globalen Bedrohung flüchtet sich auch die Musik immer tiefer in den Eskapismus der Nostalgie. Kein Wunder, dass musikalisch gerade die Jahrzehnte wiederentdeckt werden, in denen vermeintlich noch alles in Ordnung war.

Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

Nun gibt es wenige Platten, auf denen die 70er Jahre als Symphonie der Glückseligkeit farbenfroher und euphorischer auferstehen. So schön und glitzernd wie in den großformatigen Klanggemälden auf Titanic Rising wurde die Welt musikalisch nicht mal von ELO oder Paul McCartney abgebildet. Doch hinter den meisten Melodien von Weyes Blood lauert das nackte Grauen, jedes Gitarrensolo führt ins Verderben und unter jeder Streicherkaskade wartet ein Abgrund. Und wir können uns jederzeit entscheiden: Lassen wir uns von der oberflächlichen Schönheit sanft streicheln oder hören wir wirklich mal genau hin und sehen der Realität ins Auge? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, Weyes Bloods drittes Album ist ein Meisterwerk und jetzt schon in der engeren Auswahl für die Platte des Jahres.

Das ganze Album bei Bandcamp:



Nebenan im Plattenregal:

Tiny Ruins – Olympic Girls (2019)
Pavo Pavo – Mystery Hour (2019)
Wilder Maker – Zion (2018)

Caroline Rose – Loner (2018)

Voll auf die zwölf: Caroline Rose testet mit ihrem dritten Album aus, wie viele Hits auf eine Indie-Platte passen.

Erschienen am 22. Februar 2018 bei New West Records

The Soft Rock Café empfiehlt Caroline Rose Live:
28. Mai | Queer Festival, Heidelberg
29. Mai | TapTab Musikraum, Schaffhausen
1. Juni | Puls Open Air, Geltendorf
Tickets gibt’s hier!

Es ist ein uraltes Klischee im Showbusiness: Komödienstars, die verzweifelt auf der Suche nach ernsten Rollen sind und dann plötzlich alle mit ihrem großen schauspielerischen Talent überraschen. Auf sehr eindrucksvolle Weise geht Caroline Rose diesen Weg mit ihrem dritten Album Loner in die umgekehrte Richtung. Nachdem sie sich mit einem sehr introvertierten Debüt und einer musikalisch extrem anspruchsvollen zweiten Platte bei der Kritik jede Menge Respekt verschaffte, steht nun der Spaß im Vordergrund. Das heißt nicht, dass sich hinter den Tanzflächen-Ambitionen und den unwiderstehlichen Pop-Hooks keine ernsthaften Themen verbergen. Der Überhit „Jeannie becomes a mom“ mit seinem oscarverdächtigen Musikvideo steht exemplarisch für diesen ziemlich einzigartigen Brückenbau zwischen Chartqualitäten und tiefgründigem Storytelling.

Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

Die neue Souveränität beflügelt Caroline Rose, ihre Stimme ist durchschlagskräftiger als je zuvor und nimmt zwischen verführerischen Balladen und manischer Eskalation jede Rolle überzeugend ein. Der exzessive Einsatz von Verzerrung auf den Vocals und den omnipräsenten Billigorgeln macht ordentlich Druck und verpasst der ansonsten glasklaren Produktion die nötige Portion Trash-Ästhetik. Einige Fans ihres früheren Schaffen werden es möglicherweise etwas schwierig finden, Caroline Rose auf ihrem neuen Weg bis zum Ende zu folgen. Dementsprechende Verlustängste scheinen die Amerikanerin aber nicht im geringsten zu tangieren, im Gegenteil: Die Mehrheit der Songs ist wie geschaffen für die Funktion als Türöffner zu deutlich größeren Bühnen als bisher. Und eigentlich besteht kein Zweifel daran, dass Caroline Rose gut vorbereitet ist auf das helle Rampenlicht.

Das ganze Album bei Bandcamp:



Nebenan im Plattenregal:

Molly Burch – First Flower (2018)
Totally Mild – Her (2018)
Stella Donnelly – Beware Of The Dogs (2019)

Hand Habits – Placeholder (2019)

Mehr als nur ein Platzhalter: Versteckt hinter verträumten Americana-Gitarren sucht Meg Duffy nach den Spuren verblasster Beziehungen.

Erschienen am 1. März 2019 auf Saddle Creek

Mit Meg Duffy zeigt eine weitere Sessionmusikerin, dass sie auch den Platz in der ersten Reihe problemlos ausfüllen kann. Sonst als Gitarristin fester Bestandteil der Tourband von Folkrocker Kevin Morby, legt sie mit ihrem eigenen Projekt Hand Habits jetzt bereits das zweite Album vor. Und das Ergebnis – man möge diesen harten Bruch des Referenzrahmens verzeihen – könnte man als die perfekte musikalische Maultasche bezeichnen. Denn in Placeholder steckt die als verträumter Americana getarnte Umsetzung eines klaren und überzeugenden ästhetischen Programms.

Ein kleiner Vorgeschmack auf YouTube:

Dessen Inhalt gibt der Albumtitel vor. Es geht also um Leerstellen, um das, was bleibt, wenn Menschen aus dem Leben verschwinden, und um die Vergänglichkeit. Sind wir vielleicht nicht immer schon nur Platzhalter im Herzen des Anderen – mehr Symbol als Individuum?

„Oh, but I was just a placeholder
A lesson to be learned
Oh, I was just a placeholder
A place you will return“,

singt sie im Titeltrack. Und mit der schmerzhaften Akribie einer Archäologin gräbt Duffy anschließend ein ganzes Album lang in den verkrusteten Schichten ihrer Seele nach den Spuren verblasster Beziehungen und Gefühle. Die gefunden Artefakte packt sie dann aber wie zum Trotz in besonders schöne Vitrinen aus fragilen offenen Akkorden und sanften Slide-Gitarren. Das mag anfangs etwas irritieren, lädt aber vor allem dazu ein, die Platte immer und immer wieder auf neue Inhalte zu durchforsten.

Das ganze Album auf Bandcamp:

 

Pavo Pavo – Mystery Hour (2019)

Auf Synthie-Wellen durch den Weltraum reiten: Eliza Bagg und Oliver Hill überwinden auf dem zweiten Album nicht nur ihre private Trennung, sondern auch die Schwerkraft der musikalischen Konventionen.

Erschienen am 24. Januar 2019 bei Bella Union

Nach ihrem Debüt im Jahr 2016 gab es bei Pavo Pavo bereits Auflösungstendenzen. Übrig geblieben sind Eliza Bagg und Oliver Hill, damals auch privat ein Duo. Obwohl das zweite Album Mystery Hour von der Trennung der beiden begleitet wurde, stimmt die Chemie musikalisch bis ins letzte Detail. Wie schon mit ihrem Vorgängerprojekt Plume Giant und auf dem ersten Album schlagen sie mit großer Überzeugung und viel Liebe zum Detail einen retro-futuristischen Kurs ein, der irgendwo bei den Beatles beginnt und bei den späten Talk Talk in schamlosen Synthie-Pop übergeht.


Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

Es gibt keinen Song auf diesem Album, der sich strikt an konventionelle Songstrukturen hält. Statt dessen schweben die einzelnen Teile meistens in einer mehrdeutigen Wolke, die sich in Sachen Arrangement und Produktion ständig verändert und keine klare Abgrenzungen zulässt. Und doch ist das Album im Ganzen irgendwie catchy, teilweise zuckersüß und vermittelt auf eine eigentümliche Weise ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe. Durch die großartige Balance zwischen emotionalen Tiefen und faszinierenden Klanglandschaften an der Oberfläche hinterlassen Pavo Pavo einen bleibenden Eindruck.

Das ganze Album bei Bandcamp :

Nebenan im Plattenregal:

Halo Maud – Je Suis Une Île (2018)
Wilder Maker – Zion (2018)
Nedelle Torrisi – Advice from Paradise (2015)